Schweinesalz 2

Eretz Schland, Fundgrube

Die SZ trumpft heute mit folgender Kurzmeldung auf:

„Leicht verletzt hat sich ein 14-jähriger Schüler am Mittwochmorgen bei einem Sturz mit dem Fahrrad auf glatter Straße. Wie die Polizeiinspektion Dachau berichtet, stürzte der 14-jährige Radfahrer auf dem Weg zur Schule in der Sieglindenstraße und schlug dabei wohl auch mit dem Kopf auf der Fahrbahn auf. Weil der Schüler einen Helm trug, erlitt er keine allzu schwereren Verletzungen, teilt die Dachauer Polizei weiter mit. Der 14-jährige Schüler wurde mit lediglich leichten Verletzungen im Gesichtsbereich zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.“(Quelle)

Nachdem die SZ gestern schon einen Hinweis auf unseren Geheimpläne zur Unterwanderung der deutschen Schäferhundgemeinschaft mit speckigem Streusalz gestreut hatte (hier), kommt sie uns nun langsam auf die Schliche. Jetzt stürzen schon die Kinder in Dachau, weil die Stadtverwaltung sich nicht mehr traut, Salz zu streuen. Der Winter ist unser Freund! Der Tag des Gegenschlags nah!

„ARE WE LIVING IN NAZI GERMANY?“ II – Trump greift die Weisen von Zion an

Aus aller Welt, Märtyrer, Wowschwitz

Bei seiner gestrigen Pressekonferenz wollte Donald Trump seinen „Nazi Germany“ Tweet nicht zurücknehmen. Er bekräftigte seine Aussage sogar noch:

“It was disgraceful — disgraceful that the intelligence agencies allowed any information that turned out to be so false and fake out,” […] “That’s something that Nazi Germany would have done and did do.”

Anschließend überging Trump in seiner Pressekonferenz die Anfrage eines CNN Journalisten in dem er CNN als „Fake News“ bezeichnete. Nach der Pressekonferenz schien Donald Trump in Hochform zu sein und so schickte er gestern um 23:14 Uhr den ersten gegen die Weisen von Zion gerichteten Tweet bei Twitter ab:

1_trump

Zum Hintergrund: Rabbiner Indigo hatte bereits mehrmals über Donald Trump geschrieben und exklusives Material über ihn veröffentlich (siehe hier, hier und hier). Das gestrige Aufgreifen von dem „Nazi Germany“ Tweet in unserem Blog muss jedoch bei Trump das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Wahrscheinlich legte er deshalb nur 39 Minuten später noch mit folgendem Tweet nach:

2_trump

Über Trumps deutsche Wurzeln wurde schon an mehreren Stellen geschrieben. Dass der pfälzisch stämmige Trump jedoch deutschsprachige Blogs so aufmerksam verfolgt überraschte im ersten Moment. Jedoch deuten wir Trumps Tweets auch als eine Bestätigung unserer Reichweite und vor allem unseres politischen Einflusses. Wir werden uns jedenfalls nicht bei Trump, diesem leider relevanten Clown, entschuldigen.

„Are we living in Nazi Germany?“

Aus aller Welt, Fundgrube, Wowschwitz

Der President-elect der Vereinigten Staaten, Donald Trump, fühlt sich verfolgt. Es wird gesagt, dass interne Dokumente der Demokraten vor der US-Wahl von Wikileaks (hach, der umtriebige Julian Assange) zu Gunsten von Trump veröffentlicht wurden. Geheimdienstquellen bestätigen diese Aussage (siehe hier).

Nun hat Trump das Gefühl, dass ihn die Geheimdienste und Medien verfolgen, was ihn zu dieser – evtl. von Julian Assanges Vergleichen inspirierte – Aussage veranlasste:

are_we_living_in_nazi_germany

Den Weisen gefällt daran auch, dass dem „Nazi Germany“ Tweet ein Eintrag zu dem Trump „movement“ vorausging. Ein Schelm wer dabei an die falsche Bewegung denkt.

Holygen Bimmbel

Familienalbum, Oy!

Um zu den Weisen zu gehören, muss man vor allem zweierlei sein: bärtig und alt. Nun führt das zu gewissen Problemen mit der jüngeren Zielgruppe, was sich auch daran zeigt, dass Menschen zumeist mit zunehmenden Alter an unsere Existenz glauben. G’ttseidank gibt es unseren Chaver Shahak Shapira, der zwei Passagen des Tanach (deutsch: Heilige Bibel) in junges Deutsch übertragen hat (Freshdeutsch: „Holygen Bimmbel“). Man sagt, jeder neuen Generation wendet der Tanach ein anderes Antlitz zu, weshalb ihre fortlaufende (Neu-)Interpretation nicht enden kann. Hier kommt der Beweis:

 

Und zur Neuübersetzung der Geschichte um den weisen König Salomo:

 

 

The Chronic 2016 (Nachtrag)

Fundgrube, Oy!

Während nun für viele Menschen das Jahr 2017 begonnen hat, bewegen wir Weisen uns in gravitätischeren Umlaufbahnen. Wir schreiben das Jahr 5777, noch 233 Jahre bis zum Mindeshaltbarkeitsdatum dieser Welt, oder, wie wir es nennen: der Ankunft des Messias. (Was freilich nicht bedeutet, dass wir den 31. Dezember nicht wie Purim behandeln würden, also: trinken, bis man gut von böse nicht mehr unterscheiden kann).

Bis dahin gilt es, sich die Zeit zu vertreiben. Dabei sind wir auf folgenden Beitrag des HEEB Magazines gestoßen: Of course Dr. Dreidel exists.

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(Quelle: Heeb Magazine)

Dr. Dre auf einem Dreidel, Chanukah als aftermath des Makkabäeraufstandes, Nes Gadol Haja Scham.

Es ist doch Immer das Gleiche: kurz nach Chanukah findet man die Geschenke, die man sich eigentlich wünschen wollte, während man sich den ganzen anderen Crap nur gewünscht hat, weil einem nichts besseres eingefallen ist. Hiermit also ganz offiziell: wir wollen diesen Dreidel bitte kommendes Jahr unter unserer Chanukiah finden.

(hier gehts zum Originalbeitrag von 2014 mit weiteren Bildern)

Suck It, Christmas!!!

Klassiker, Oy!, Wowschwitz

„Was machen Juden eigentlich in einer Gesellschaft, die von Weihnachtsbäumen besessen ist?“ Fragte Rabbi Indigo in seinem Chanukahpost.

Rachel Bloom hat 2013 das fantastische Chanukah-Album „Suck It, Christmas!!! (A Chanukah Album)“ produziert, welches auf diese Frage hervorragende Antworten gibt.

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Quelle: Homepage der Künstlerin

Neben drei Audiomitschnitten von unseren Treffen als Weisen von Zion („Elders of Zion Meeting“#1-#3) enthält es die hörenswerten Songs „What Would Hashem Do?“, „Foreskin Angels“, „Think About All the Dead Jews“ und „Chanukah Honey“.

Das Album von Rachel Bloom ist somit meine Empfehlung für die besinnlichen Tage!

Rettet Chanukah!

Ökumene, Klassiker

Wir haben schon an anderer Stelle auf den den „Hebrew Hammer“ hingewiesen. Nun stehen die Feiertage vor der Tür und mit ihnen die alte Konkurrenz zwischen Chanukah und Weihnachten, dieses Jahr verschärft um das gemeinsame Anfangsdatum: Wer hat den Brauch mit den Adventskerzen erfunden? Wem gehört die Melodie von „Tochter Zion„? Und was machen Juden eigentlich in einer Gesellschaft, die von Weihnachtsbäumen besessen ist, während man als truriger Jid nur einen Plastikdreidel vorweisen kann, mit dem man zu allem Überfluss auch noch um Geld spielt? Ein Klassiker über die Lösung interkultureller Konflikte!

Krieg der Davidsterne

Allgemein, Fundgrube, Verstehen

Die sogennnaten Alt-Rights denken, Star Wars sei eine jüdische Verschwörung mit dem Zweck Diversity zu bewerben.

Ertappt. Seit den 1970er Jahren planen wir diesen Sreich und haben seitdem keine Kosten und Mühen gescheut. Wir freuen uns, dass es nun endlich jemandem aufgefallen ist und teilen gleichzeitig mit: Wir werden den Krieg der Davidsterne bis zur Auflösung der White Supremacy weiterfechten!
Danach dann aber Laserschwerter zu Pflugscharen.

star-wars-israeli-poster-by-tom-jung