Sky Sharks – Nazis und Haie!

Fundgrube, Wowschwitz

Seit Sharknado feiert der Hai im Horrofilm fröhliche Einstände. Zur Erinnerung:

An Bord eines russischen Fischkutters werden tausende lebende Haie gebunkert. Durch einen Streit zwischen dem Kapitän und einem asiatischen Geschäftsmann gerät das Schiff außer Kontrolle und im Zuge eines Sturms wird die gesamte Besatzung von den Haien getötet. Der Sturm wandelt sich zu einem Tornado und trifft auf Los Angeles, wobei er die Haie und Unmengen von Salzwasser in die Stadt wirbelt. Zunächst gibt es nur wenige Opfer, aber der Surfer und Barbesitzer Fin ahnt eine Katastrophe. […] Nachdem die Gruppe auch Fins Sohn Matt aufgespürt hat, beschließt sie, die in den Tornados fliegenden Haie von einem Hubschrauber aus zu bombardieren. Dies gelingt, jedoch gerät der Hubschrauber ins Trudeln und stürzt ab. Fin zerstört den letzten Tornado mit einem eigens dafür gebauten Fahrzeug. Nova stürzt aus dem Hubschrauber und wird von einem besonders großen Hai verschluckt. Als zufällig derselbe Hai aus dem Tornado in Richtung Boden gewirbelt wird, springt Fin mit einer Motorsäge in dessen Bauch. Er schafft es, sich selbst und Nova mit der Motorsäge aus dem Inneren des Hais heraus zu befreien. (Quelle)

Pretty Awesome! Merke: Im Horrofilm sind Haie gut! Nazis aber auch. Und diese explosive Kombi macht sich jetzt ein neuer Film zunutze: Skysharks. Forscher entdecken ein Nazilabor unter dem Polareis, wo die Möglichkeit von Haien als mechanisierte Flugdinosaurier erkundet worden ist. Einige davon sind noch intakt. Einen vielversprechenden Trailer gibt es auch schon:

Das hat Potential, der ultimative Trash-Horrofilm zu werden! Wir sind schon gespannt wie Bolle und haben uns den 1. September rot im Kalender markiert.

Suck It, Christmas!!!

Klassiker, Oy!, Wowschwitz

„Was machen Juden eigentlich in einer Gesellschaft, die von Weihnachtsbäumen besessen ist?“ Fragte Rabbi Indigo in seinem Chanukahpost.

Rachel Bloom hat 2013 das fantastische Chanukah-Album „Suck It, Christmas!!! (A Chanukah Album)“ produziert, welches auf diese Frage hervorragende Antworten gibt.

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Quelle: Homepage der Künstlerin

Neben drei Audiomitschnitten von unseren Treffen als Weisen von Zion („Elders of Zion Meeting“#1-#3) enthält es die hörenswerten Songs „What Would Hashem Do?“, „Foreskin Angels“, „Think About All the Dead Jews“ und „Chanukah Honey“.

Das Album von Rachel Bloom ist somit meine Empfehlung für die besinnlichen Tage!

Rettet Chanukah!

Ökumene, Klassiker

Wir haben schon an anderer Stelle auf den den „Hebrew Hammer“ hingewiesen. Nun stehen die Feiertage vor der Tür und mit ihnen die alte Konkurrenz zwischen Chanukah und Weihnachten, dieses Jahr verschärft um das gemeinsame Anfangsdatum: Wer hat den Brauch mit den Adventskerzen erfunden? Wem gehört die Melodie von „Tochter Zion„? Und was machen Juden eigentlich in einer Gesellschaft, die von Weihnachtsbäumen besessen ist, während man als truriger Jid nur einen Plastikdreidel vorweisen kann, mit dem man zu allem Überfluss auch noch um Geld spielt? Ein Klassiker über die Lösung interkultureller Konflikte!

Cold As Ice

Fundgrube, Klassiker, Wowschwitz

Rabbi Indigo hat Fundstücke versprochen – hier kommt eins:

Die Frau von Putins Presseprecher tanzt in einer russischen Eiskunstlaufshow um ihr Leben. Haaretz überschreibt seinen Artikel darüber mit „Holocaust on Ice“.

They survived the „Holocaust on Ice“, other people the real one. Daran schließt sich somit dieser Klassiker an:

Oy vey iz mir.

Familienalbum, Oy!

Im Gegensatz zu meinem geschätzten Mitverschwörer, Rabbi Indigo, brauchte ich einige Tage um das Weltgeschehen zu verdauen. Trump-Wahl und dann der Tod von Eliezer ben Nisan ha’Cohen z״l – ich konnte mich nach den tragischen Ereignissen nicht direkt zu Wort melden.

Bei der Trauerverarbeitung hat mir der Forward Artikel über Eliezers Whisky-Konsum im Zen-Tempel geholfen und die versöhnlichen Worte von unserem geschätzten Kollegen, dem Pin-up-Boy der Modernen Orthodoxie, Rabbiner Lord Sacks.

Nun ist das Shivesitzen vorbei und die Welt dreht sich weiter. Nächste Woche melde ich mich zurück mit verschwörerischen Beiträgen in gewohnt klamaukiger Manier. Nun aber erstmal: Shabbat Shalom.