Deutsches Chemtrail-Programm wird eingestellt!

Eretz Schland, Oy!

„Die Regierung würde nicht so weit gehen, das Programm als Fehlschlag zu bezeichnen, aber die erwünschten Auswirkungen sind nicht in dem Maße eingetreten, das erwartet wurde“, erklärte Seibert. So seien die deutschen Bürger selbst nach jahrelanger Chemtrail-Ausbringung noch einigermaßen fruchtbar, die Ackerböden nicht wie erhofft in fatalem Maß mit Barium belastet und die Temperaturen in Deutschland nicht gesunken. Insgesamt seien giftige Chemikalien im Wert von rund 310 Milliarden Euro versprüht worden. (via Postillon)

Wir sind schockiert und können nur unserem Bedauern Ausdruck verleihen!

Bürgerbegehren

Eretz Schland, Fundgrube, Wowschwitz

An schlechten Tagen scheint es einem ja, als wäre die Demokratie völlig umsonst eingeführt worden. Da gehen die Leute zur Wahl und wählen genau das Programm, was ihnen mit Sicherheit schadet. Glücklicherweise ist 2017 Luther-Jubiläum, von dem nicht religiöse Elektroschocks, sondern auch Impulse zur Wiederbelebung der direkten Demokratie hierzulande ausgehen. Denn seien wir doch mal ehrlich: Was wäre Wittenberg ohne Judensau? Die gehörte nämlich schon vor den Nazis zur deutschen Kultur! #Irgendwannmussauchmalgenugsein #diesaugehörtzudeutschland #lutheriscoolauchwennereinfrauenverachtenderrassistenantisemitwar

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(Quelle: anonym)

Schinken oder Erdbeermond?

Aus aller Welt, Fundgrube

Das Internet ist ein genialer Ort. Es ist nicht nur Fundgrube für ALLES; es bringt uns auch dazu, Fragen zu stellen, auf die wir alleine nie gekommen wären. Beispielsweise anlässlich des Erdbeermondes vom 20. Juni, einem Vollmond im Juni, der 2016 zeitgleich mit der Sommersonnenwende stattfand. Der Japanische Twitter-User Terakubo Mashiro war der erste, der die Ähnlichkeit mit einer Scheibe Schinken bemerkte.

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(via dailymail)

Nur auf einer der Aufnahmen ist der Mond zu sehen, auf den anderen drei Schinkenscheiben. Als Experten für den Mond sind wir doppelt fasziniert, weil wir nicht nur lange keinen so schönen Erdbeermond mehr gesehen haben, sondern auch keine Ahnung von Schinken haben. Oh Welt der Wunder, wer hätte gedacht, dass sich das Kleine im Großen auf solch exquisite Weise spiegelt. Go Internet, Go!

 

Chag Al Quds Sameach!

Aus aller Welt, Ökumene, Fundgrube

Wenn die Verrückten wieder ihre Endzeitposter vorne und hinten tragen, auf der sie die Zionisten für alle Kriege dieser Welt verantwortlich machen, dann ist der alljährliche Al Quds Tag nicht weit. In Deutschland liegt die Organisation dieser maßgeblich vom Iran geförderten symbolischen Israeljihads traditionell in den Händen der Grassmann-Geschwister und ihres Vaters (was Berlin vergangenes Jahr einen kleinen aber feinen lokalpolitischen Skandal bescherte, als die Grassmanns für ihr Theaterprojekt „Refugee Club Impulse“ auszeichnet werden sollten, hier). Heute solls weitergehen (hier).

So meldete eine britische Zeitung, dass in diesem Jahr etwa 500 Protester in London riefen “Zionists/ISIS are the same. Only difference is the name.” Außerdem brüllte ein nicht weiter bekannter Mann wahrscheinlich mit sich überschlagender Stimme in ein Mikrophon: “This demonstration calls on justice for Grenfell. Some of the biggest supporters of the Conservative Party are Zionists. They are responsible for the murder of the people in Grenfell. The Zionist supporters of the Tory Party. Free, Free, Palestine!”

Aber natürlich gibt es nichts, was zu blöd oder abwegig wäre, dass sich Juden nicht dafür begeistern könnten. Ein Beweis ist folgendes Bild, bei dem uns auch nichts weiter einfällt als ein alter Witz, den wir hier aber nicht wiedergeben wollen. Dafür müsst ihr uns schon privat treffen und auf einen Becher Christenblut einladen.

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(Quelle)

Lust auf Deutschland

Eretz Schland

Falls noch Fragen bestanden, warum die 1990er auch ihre guten Seiten hatten: Damals war die Deutschlandfahne noch ein klares Zeichen für Nazi. Heute titelt selbst eine große Tageszeitung mit „Lust auf Deutschland“ in Nationalfarben und schmeißt die Zeitung ungefragt in die Briefkästen.

Es ist schon frustrierend, wenn die eigene Zensurabteilung so eine schäbige Arbeit macht. Vermutlich haben die wieder den ganzen Tag auf dem Friedhof Weißensee abgehangen und vor Stephan Heyms Grab Schnaps gesoffen.

Lustig sind allerdings die 65.000 Euro und 65 Goldbarren, die es zu gewinnen gibt. Hat die Schweiz etwa endlich ihre Tresore geöffnet und das Nazigold zurückgegeben? Unsere eigenen Goldplomben sind auf jeden Fall noch in unsere Backenzähnen, die können es diesmal nicht sein..

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(Foto: privat)

Er war nie wirklich weg!

Aus aller Welt, Wowschwitz

In einem Interview mit der ultrakonservativen Argentinischen Zeitung El Patriota hat der 128-jährige deutschstämmige Herman Guntherberg erklärt, sein Name sei eigentlich Adolf Hitler und er hätte die vergangenen 70 Jahre unter falschem Namen in Buenos Aires gelebt (hier). George Steiner hatte also doch recht (hier), Monty Python nicht:

Aber immer, wenn jemand die Wahrheit sagt, finden sich sofort Gegenstimmen, die versuchen, einem den Spaß zu verderben. Worldnewsdailyreport.com vermerkt:

Many people, including his wife of 55 years, Angela Martinez, believe that Herman Guntherberg isn’t really Adolf Hitler, but is simply suffering from dementia. […] She believes her husband may possibly have been a Nazi and that he may feel guilty about his past, but she’s convinced he’s not Hitler. (Link)

Regelmäßige Leser*innen dieses Blogs wird es nicht wundern, dass wir dem natürlich nicht zustimmen können. Denn wer wäre schon in der Lage, so jemanden wie Hitler 80 Jahre zu verstecken? Richtig, nur wir, die Weisen von Zion!

Gedichte an Böhmen (Zwetajewa)

Eretz Schland, Fundgrube, Märtyrer

GEDICHTE AN BÖHMEN 6

SIE NAHMEN
von Marina Zwetajewa

Die Tschechen traten auf die Deutschen zu und spuckten…
(Vgl. Märzzeitungen 1939)

Sie nahmen schnell und mit Großmannsmut:
Sie nahmen den Berg und was unter ihm ruht,
Sie nahmen die Kohle, sie nahmen den Stahl,
Sie nahmen das Blei, und sie nahmen Kristall.

Sie nahmen den Zucker, sie nahmen den Klee,
Sie nahmen die Ferne, sie nahmen die Näh,
Sie nahmen den Westen, sie nahmen den Nord,
Sie nahmen den Süden und Osten fort.

Sie nahmen den Honig, sie nahmen das Bad,
Sie nahmen das Heu, und sie nahmen den Grat,
Sie nahmen das irdische Eden, jedoch:
Sie nahmen kampflos den Kampf uns noch!

Sie nahmen Geschütz, und sie nahmen Geschoß,
Sie nahmen uns Erze und Freund und Genoss‘ –
Wir haben noch Spucke, und die ist für sie:
Uns ganz zu entwaffnen, das schaffen sie nie.

  1. Mai 1939

Deutsch von Karl Mickel, aus: Sternenflug und Apfelblüte. Russische Lyrik von 1917-1962. Berlin: Kultur und Fortschritt, 1962.

Die Lyrikzeitung vermerkt dazu: Die Dichterin Marina Zwetajewa, die die deutsche Sprache und Poesie liebte, schrieb dieses Gedicht nach der Einverleibung der Tschechoslowakei durch Deutschland. Am 18. Juni 1939 kehrt sie aus dem Exil in die Sowjetunion zurück. Die Schwester ist im Arbeitslager, am 27. August wird die Tochter, am 7. November der Mann Sergej Efron verhaftet. 1941 erhängt sie sich. Im gleichen Jahr wird ihr Mann erschossen.

via Lyrikzeitung