Juden in Schweizer Hotels

Aus aller Welt, Eretz Schland, Fundgrube, Wowschwitz

Vor ein paar Tagen meldete die Times of Israel, dass ein Schweizer Hotel folgende Aufforderung explizit an Juden gerichtet hatte:

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(Quelle: Times of Israel)

Jetzt mal abgesehen von den Schreib- und Formatierungsfehlern, für die wir unsere Leute schon lange zur Sonderschicht in die Nachtschule auf den Prager Friedhof geschickt hätten: die Aufforderung an (orthodoxe) Juden und Jüdinnen, sich vor dem Baden zu duschen ist ungefähr so geschickt gemacht wie jenes thüringer Wellness-Hotel, welches am 9. November 2013 zu einer „langen romantischen Kristallnacht“ lud (hier). Zum deutschen gibt es jetzt also auch den schweizer Klassiker:Kristallnacht.jpg(Quelle: Spiegel)

Deutsches Chemtrail-Programm wird eingestellt!

Eretz Schland, Oy!

„Die Regierung würde nicht so weit gehen, das Programm als Fehlschlag zu bezeichnen, aber die erwünschten Auswirkungen sind nicht in dem Maße eingetreten, das erwartet wurde“, erklärte Seibert. So seien die deutschen Bürger selbst nach jahrelanger Chemtrail-Ausbringung noch einigermaßen fruchtbar, die Ackerböden nicht wie erhofft in fatalem Maß mit Barium belastet und die Temperaturen in Deutschland nicht gesunken. Insgesamt seien giftige Chemikalien im Wert von rund 310 Milliarden Euro versprüht worden. (via Postillon)

Wir sind schockiert und können nur unserem Bedauern Ausdruck verleihen!

Bürgerbegehren

Eretz Schland, Fundgrube, Wowschwitz

An schlechten Tagen scheint es einem ja, als wäre die Demokratie völlig umsonst eingeführt worden. Da gehen die Leute zur Wahl und wählen genau das Programm, was ihnen mit Sicherheit schadet. Glücklicherweise ist 2017 Luther-Jubiläum, von dem nicht religiöse Elektroschocks, sondern auch Impulse zur Wiederbelebung der direkten Demokratie hierzulande ausgehen. Denn seien wir doch mal ehrlich: Was wäre Wittenberg ohne Judensau? Die gehörte nämlich schon vor den Nazis zur deutschen Kultur! #Irgendwannmussauchmalgenugsein #diesaugehörtzudeutschland #lutheriscoolauchwennereinfrauenverachtenderrassistenantisemitwar

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(Quelle: anonym)

Lust auf Deutschland

Eretz Schland

Falls noch Fragen bestanden, warum die 1990er auch ihre guten Seiten hatten: Damals war die Deutschlandfahne noch ein klares Zeichen für Nazi. Heute titelt selbst eine große Tageszeitung mit „Lust auf Deutschland“ in Nationalfarben und schmeißt die Zeitung ungefragt in die Briefkästen.

Es ist schon frustrierend, wenn die eigene Zensurabteilung so eine schäbige Arbeit macht. Vermutlich haben die wieder den ganzen Tag auf dem Friedhof Weißensee abgehangen und vor Stephan Heyms Grab Schnaps gesoffen.

Lustig sind allerdings die 65.000 Euro und 65 Goldbarren, die es zu gewinnen gibt. Hat die Schweiz etwa endlich ihre Tresore geöffnet und das Nazigold zurückgegeben? Unsere eigenen Goldplomben sind auf jeden Fall noch in unsere Backenzähnen, die können es diesmal nicht sein..

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(Foto: privat)

Gedichte an Böhmen (Zwetajewa)

Eretz Schland, Fundgrube, Märtyrer

GEDICHTE AN BÖHMEN 6

SIE NAHMEN
von Marina Zwetajewa

Die Tschechen traten auf die Deutschen zu und spuckten…
(Vgl. Märzzeitungen 1939)

Sie nahmen schnell und mit Großmannsmut:
Sie nahmen den Berg und was unter ihm ruht,
Sie nahmen die Kohle, sie nahmen den Stahl,
Sie nahmen das Blei, und sie nahmen Kristall.

Sie nahmen den Zucker, sie nahmen den Klee,
Sie nahmen die Ferne, sie nahmen die Näh,
Sie nahmen den Westen, sie nahmen den Nord,
Sie nahmen den Süden und Osten fort.

Sie nahmen den Honig, sie nahmen das Bad,
Sie nahmen das Heu, und sie nahmen den Grat,
Sie nahmen das irdische Eden, jedoch:
Sie nahmen kampflos den Kampf uns noch!

Sie nahmen Geschütz, und sie nahmen Geschoß,
Sie nahmen uns Erze und Freund und Genoss‘ –
Wir haben noch Spucke, und die ist für sie:
Uns ganz zu entwaffnen, das schaffen sie nie.

  1. Mai 1939

Deutsch von Karl Mickel, aus: Sternenflug und Apfelblüte. Russische Lyrik von 1917-1962. Berlin: Kultur und Fortschritt, 1962.

Die Lyrikzeitung vermerkt dazu: Die Dichterin Marina Zwetajewa, die die deutsche Sprache und Poesie liebte, schrieb dieses Gedicht nach der Einverleibung der Tschechoslowakei durch Deutschland. Am 18. Juni 1939 kehrt sie aus dem Exil in die Sowjetunion zurück. Die Schwester ist im Arbeitslager, am 27. August wird die Tochter, am 7. November der Mann Sergej Efron verhaftet. 1941 erhängt sie sich. Im gleichen Jahr wird ihr Mann erschossen.

via Lyrikzeitung

Bild rettet für 24h die Meinungsfreiheit

Eretz Schland, Wowschwitz

Verkehrte Welt. Die Bildzeitung, die sich unserem Zugriff sonst immer entzieht, ist für 24 Stunden unter unserer Kontrolle! Um das zu feiern, zeigt die Bild heute die verbotene von Arte beauftragte Doku über Antisemitismus in Europa und der arabischen Welt (von Joachim Schröder und Sophie Hafner). Um die hatte es in den vergangenen Wochen ja zunehmend Streit gegeben. Auf der einen Seite die, die für ihre Freigabe kämpften, auf der anderen Seite jene, die die Doku über Antisemitismus für zu unbalanciert hielten – weil Ahmad Mansour vom Kuratorenteam zurückgetreten war (hahahaha). Darunter der Programmdirektor des Fernsehsenders selbst. Woher Bild diese Doku erhalten hat, ist leider nicht zu erfahren. Ein Zauberer verrät ja auch nicht seine besten Tricks. Viel Spaß damit! (HIER LANG)

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(Antisemitenkinder in Memri-TV, Foto: Arte)

 

Neulich in Deutschland

Eretz Schland, Fundgrube, Wowschwitz

In den letzten Wochen haben uns immer wieder Zusendungen von Fotografien aus Deutschland erreicht. Zeit für ein kleines Best-Off in Instagram-Format:Isis Heiligtum Mainz.jpg
(Anonym, Passage in Mainz)

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(Anonym, Bier aus München)

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(Anonym, Deutschlandtour)

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(Anonym, Werbung für den Spiegel)

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(Anonym, Baugerüst)

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(Anonym, Blitzschutz!)

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(Anonym, Süddeutschland kann auch anders!)