In diesem Jahr findet Purim am 12. März statt. Für diejenigen, die das Fest nicht kennen: Purim ist die Geschichte vom Versuch, die Juden zu vernichten. Und zwar an einem Freitag, den 13. Ja! Und diesmal in Persien. Der Versuch ist aber nicht nur erfolglos, er führt sogar zu einem unerhörten Racheakt, an dessen Ende Haman und seiner Folgschaft mausetot ist. Wir können diesen Inglourious Teil der Erzählung natürlich nur gutheißen. Es gibt aber auch sonst alles, was so eine Geschichte braucht: eine schöne Frau, Esther, einen Großvater, Mordechaj, einen bösen, Haman, und einen etwas unbedarften aber liebevollen König, Ahasveros. Zur Aktualität dieser Geschichte verweisen wir einfach auf dieses instruktive Poetry Slam Video von Ari Lesser:
Fundgrube
Frühling in München
Eretz Schland, Fundgrube
Foto: Privat
AUFRUF: Frühling in Berlin
Eretz Schland, FundgrubeSeit letztem Wochenende ist es amtlich: Die Vögel zwitschern im Innenhof, die Wildgänse kehren zurück und die Sonne wärmt schon wieder etwas. Es wird wieder Frühling in Zentraleuropa. Letztes Jahr begleitete diese Jahreszeit eine Werbekampagne von H&M und DHM Berlin. Hier die tolle Collage:

Foto: Privat
Wir sind gespannt, was dieses Frühjahr so bereit hält! Sollte Ihnen und Euch, geneigte Leser und Leserinnen, etwas auffallen, dann schick eine Mail an dieweisenvonzion@gmail.com. Wir freuen uns immer über Post!
Shoa in Indien
Aus aller Welt, Fundgrube, WowschwitzNeulich mit der ganzen Friedhofscrew beim Inder. Die indische Küche bringt offensichtlich ganz eigene Expertisen in Fragen Völkermord mit an den Tisch!

High Holidays
Fundgrube, Oy!In zwei Wochen ist Purim, einen Monat später dann Pessach. Bei den Weisen steigt die Vorfreude auf beide Feiertage. Über den lesenswerten Forward-Artikel „Welcome to Pot Shabbat“ sind wir auf zwei tolle Rezeptvorschläge gestoßen.
An Purim werden wir Meersalz-Karamell-Cannabis Hamantaschen backen:
An Pessach wollen wir die Weed-Infused Matzo Balls ausprobieren:
Ab März 2017 soll es in Deutschland Cannabis auf Rezept geben, weshalb unsere Koch- und Backvorhaben durchaus den Zeitgeist treffen.
Punching Nazis. Spielbar
Aus aller Welt, Fundgrube, WowschwitzDas Thema lässt die Netzcommunity einfach nicht in Ruhe! Gestern wurden uns auf verschlungenen Pfaden der Link zu einem tumblr zugespielt, der sich ausschließlich Material zu Punching Nazis zusammenträgt. Es finden sich einige Perlen des Actionuniversums, aber auch Ausschnitte aus Filmen und Comics, aber auch dieses Spiel in Nintendo-Optik:
..oder diese reizende Sequenz aus dem 2009-Computerspiel „The Saboteur“:
Checkt es aus, es lohnt sich: https://punchingnazis.tumblr.com/
Die Juden sind an allem schuld
Eretz Schland, Familienalbum, Fundgrube, KlassikerZeit für einen Klassiker aus dem Jahr 1931.Der Refrain des von Friedrich Hollaender geschriebenen Liedes „Die Juden sind an allem schuld“ lautet:
An allem sind die Juden schuld!
Die Juden sind an allem schuld!
Wieso, warum sind sie dran schuld?
Kind, das verstehst du nicht, sie sind dran schuld.
Und Sie mich auch! Sie sind dran schuld!
Die Juden sind, sie sind und sind dran schuld!
Und glaubst du’s nicht, sind sie dran schuld,
an allem, allem sind die Juden schuld!
Ach so!
Böse Zungen behaupten ja, dass das Lied satirisch gemeint ist. Der Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens bewies schon damals Ironielosigkeit und protestierte gegen den Chanson, den er als „widerlich und abstoßend“ und „Schulbeispiel einer Verkennung und Verzerrung […], wie sie die antisemitische Agitation nicht anders darstellen würde“ bezeichnete. Dem können wir uns nicht anschließen und bemängeln stattdessen die ungenaue Bezeichnung, die vielleicht der schweren Singbarkeit der korrekten Strophe geschuldet ist. Die müsste nämlich lauten: die Weisen von Zion sind an allem schuld!
„You’re going to see a lot of love. A lot of love.“
Aus aller Welt, Fundgrube, VerstehenDie Weisen waren gespannt was Präsident Donald Trump über Antisemitismus zu sagen hatte. Aber schaut selbst: Ausschnitte aus zwei beachtenswerten Pressekonferenzen, die vergangene Woche stattfanden.
Propaganda für Israel
Aus aller Welt, FundgrubeWie jedes gute Unternehmen geben wir manchmal Promo-Videos in Auftrag, um unsere Ziele zu bewerben. Eines davon ist fraglos die uneingeschränkte Unterstützung Israels. Folgend ein Song unserer Lateinamerika-Kampagne, gesungen und bespielt von Delfín Hasta El Fin, La Tigresa Del Oriente und Wendy Sulca:

