Am Freitag liefen die Kommunikationskanäle in unserem Kontrollraum der DPA heiß. Eine von Schindlers Listen wird für 2,4 Millionen Euro vom Aktionshaus „Moments in Times“ zum Verkauf angeboten (hier in der SZ). Es handelt sich laut „Moments in Times“ um die einzige von sieben Listen, welches sich derzeit in privatem Besitz befindet. Verkauft eure Krupp-Aktien, kündigt eure Spenden an die Welthungerhilfer – es ist Zeit, sich die Geschichte anzueignen.
Aus aller Welt
Happy Purim!
Aus aller Welt, Familienalbum, Fundgrube, Oy!In diesem Jahr findet Purim am 12. März statt. Für diejenigen, die das Fest nicht kennen: Purim ist die Geschichte vom Versuch, die Juden zu vernichten. Und zwar an einem Freitag, den 13. Ja! Und diesmal in Persien. Der Versuch ist aber nicht nur erfolglos, er führt sogar zu einem unerhörten Racheakt, an dessen Ende Haman und seiner Folgschaft mausetot ist. Wir können diesen Inglourious Teil der Erzählung natürlich nur gutheißen. Es gibt aber auch sonst alles, was so eine Geschichte braucht: eine schöne Frau, Esther, einen Großvater, Mordechaj, einen bösen, Haman, und einen etwas unbedarften aber liebevollen König, Ahasveros. Zur Aktualität dieser Geschichte verweisen wir einfach auf dieses instruktive Poetry Slam Video von Ari Lesser:
Shoa in Indien
Aus aller Welt, Fundgrube, WowschwitzNeulich mit der ganzen Friedhofscrew beim Inder. Die indische Küche bringt offensichtlich ganz eigene Expertisen in Fragen Völkermord mit an den Tisch!

Punching Nazis. Spielbar
Aus aller Welt, Fundgrube, WowschwitzDas Thema lässt die Netzcommunity einfach nicht in Ruhe! Gestern wurden uns auf verschlungenen Pfaden der Link zu einem tumblr zugespielt, der sich ausschließlich Material zu Punching Nazis zusammenträgt. Es finden sich einige Perlen des Actionuniversums, aber auch Ausschnitte aus Filmen und Comics, aber auch dieses Spiel in Nintendo-Optik:
..oder diese reizende Sequenz aus dem 2009-Computerspiel „The Saboteur“:
Checkt es aus, es lohnt sich: https://punchingnazis.tumblr.com/
„You’re going to see a lot of love. A lot of love.“
Aus aller Welt, Fundgrube, VerstehenDie Weisen waren gespannt was Präsident Donald Trump über Antisemitismus zu sagen hatte. Aber schaut selbst: Ausschnitte aus zwei beachtenswerten Pressekonferenzen, die vergangene Woche stattfanden.
Propaganda für Israel
Aus aller Welt, FundgrubeWie jedes gute Unternehmen geben wir manchmal Promo-Videos in Auftrag, um unsere Ziele zu bewerben. Eines davon ist fraglos die uneingeschränkte Unterstützung Israels. Folgend ein Song unserer Lateinamerika-Kampagne, gesungen und bespielt von Delfín Hasta El Fin, La Tigresa Del Oriente und Wendy Sulca:
Deutsche ärgern
Aus aller Welt, Eretz SchlandWas tun wir nicht alles, um die Deutschen zu ärgern. Wir nehmen ihre Sprache und machen daraus Jiddisch, wir unterwandern den Kulturbetrieb, wir steuern die Presse und wir machen den Deutschen ein schlechtes Gewissen. Aber wir verstehen nicht den lautesten Wink mit dem sportlichen Zaunpfahl, nicht 2006, nicht 1972, nicht 1936. Vielleicht, weil wir Juden so sprichwörtlich unsportlich sind, sind wir auf eine Idee noch gar nicht gekommen – und dafür sind wir der United States Tennis Association (USTA) dankbar! Anlässlich des gestrigen Federations Cup in Hawai hatten sich die deutschen Sportlerinnen nämlich zum Absingen der deutschen Nationalhymne aufgestellt, aber die USTA hatte den Text irgendwie falsch gegoogelt:
Ulrich Klaus, Präsident des Deutschen Tennis Bundes, äußerte sich folgendermaßen:
„Unseren amerikanischen Gastgebern ist bei der Fed Cup Eröffnungsfeier in Hawaii am Samstag ein Fehler unterlaufen, der normalerweise nicht passieren darf. Die Tatsache, dass im Jahr 2017 eine falsche Hymne gespielt wird, die man mit viel Grausamkeit aus der lange zurückliegenden Vergangenheit assoziiert, war für die Spielerinnen, die Betreuer, die anwesenden Funktionäre sowie die deutschen Fans gleichermaßen verstörend wie schockierend“ (QUELLE)
Deutsche beim Ausleben ihres positiven Nationalismus beim Sport zu ärgern ist so ziemlich das beste, was einem einfallen könnte. Unterdessen hat sich die USTA offiziell entschuldigt. Wir wissen natürlich, dass es sich dabei nur um eine Formalie handelt und bedanken uns für den guten Witz!
Nachtrag: Punching Nazis!
Aus aller Welt, Fundgrube, WowschwitzNazis prügeln in Brooklyn
Aus aller Welt, Fundgrube, WowschwitzDie schönsten Dinge haben immer schon stattgefunden. Für die einen ist es der Summer of Love 1968, die anderen wären gerne Hausbesetzer in den frühen 90ern in Berlin gewesen. Für uns ist es „Fash Bash Bash: A Night of Nazi-Punching on Film“, welches auf Initiative des New Inquiry letzten Samstag in Brooklyn stattfand. Kürzlich verwiesen wir hier auf eine musikalisch-künstlerische Bearbeitung des Schlags, der den US-Amerikanischen Neonazi Richard Spencer ins Gesicht traf. Das ist gute popkulturelle Tradition. Das Mini-Filmfestival führte Filme wie Indiana Jones oder Inglourious Basterds zusammen mit weniger bekannten Vertreter*innen des Shoah-Revenge Genres:

Schweinesalz
Aus aller Welt, Eretz SchlandGestern fand sich folgende Kurzmeldung in der SZ:

Needless to Say: Das war eines unserer Experimente! Schweinesalz als biologische Waffe im kommenden Krieg, die Ablenkung goyischer Hunde und ihrer Besitzer. Wartet, was erst mit den ganzen deutschen Schäferhunden passieren wird!!