High Holidays

Fundgrube, Oy!

In zwei Wochen ist Purim, einen Monat später dann Pessach. Bei den Weisen steigt die Vorfreude auf beide Feiertage. Über den lesenswerten Forward-Artikel Welcome to Pot Shabbat“ sind wir auf zwei tolle Rezeptvorschläge gestoßen. 

An Purim werden wir Meersalz-Karamell-Cannabis Hamantaschen backen:

An Pessach wollen wir die Weed-Infused Matzo Balls ausprobieren:

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Foto: JeffThe420Chef

Ab März 2017 soll es in Deutschland Cannabis auf Rezept geben, weshalb unsere Koch- und Backvorhaben durchaus den Zeitgeist treffen.

 

Die Erschaffung der Welt

Familienalbum, Oy!

Nach Rosenzweig und Buber sitzt Chaver Shapira bekanntermaßen an einer Übersetzung der fünf Bücher Mose für eine Neue Generation. Auszüge erscheinen schon jetzt in Auszügen unter dem Titel „Holygen Bimmbel“ auf Twitter. Folgend das Kapitel zur Erschaffung der Welt:

Holygen Bimmbel

Familienalbum, Oy!

Um zu den Weisen zu gehören, muss man vor allem zweierlei sein: bärtig und alt. Nun führt das zu gewissen Problemen mit der jüngeren Zielgruppe, was sich auch daran zeigt, dass Menschen zumeist mit zunehmenden Alter an unsere Existenz glauben. G’ttseidank gibt es unseren Chaver Shahak Shapira, der zwei Passagen des Tanach (deutsch: Heilige Bibel) in junges Deutsch übertragen hat (Freshdeutsch: „Holygen Bimmbel“). Man sagt, jeder neuen Generation wendet der Tanach ein anderes Antlitz zu, weshalb ihre fortlaufende (Neu-)Interpretation nicht enden kann. Hier kommt der Beweis:

 

Und zur Neuübersetzung der Geschichte um den weisen König Salomo:

 

 

The Chronic 2016 (Nachtrag)

Fundgrube, Oy!

Während nun für viele Menschen das Jahr 2017 begonnen hat, bewegen wir Weisen uns in gravitätischeren Umlaufbahnen. Wir schreiben das Jahr 5777, noch 233 Jahre bis zum Mindeshaltbarkeitsdatum dieser Welt, oder, wie wir es nennen: der Ankunft des Messias. (Was freilich nicht bedeutet, dass wir den 31. Dezember nicht wie Purim behandeln würden, also: trinken, bis man gut von böse nicht mehr unterscheiden kann).

Bis dahin gilt es, sich die Zeit zu vertreiben. Dabei sind wir auf folgenden Beitrag des HEEB Magazines gestoßen: Of course Dr. Dreidel exists.

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(Quelle: Heeb Magazine)

Dr. Dre auf einem Dreidel, Chanukah als aftermath des Makkabäeraufstandes, Nes Gadol Haja Scham.

Es ist doch Immer das Gleiche: kurz nach Chanukah findet man die Geschenke, die man sich eigentlich wünschen wollte, während man sich den ganzen anderen Crap nur gewünscht hat, weil einem nichts besseres eingefallen ist. Hiermit also ganz offiziell: wir wollen diesen Dreidel bitte kommendes Jahr unter unserer Chanukiah finden.

(hier gehts zum Originalbeitrag von 2014 mit weiteren Bildern)

Suck It, Christmas!!!

Klassiker, Oy!, Wowschwitz

„Was machen Juden eigentlich in einer Gesellschaft, die von Weihnachtsbäumen besessen ist?“ Fragte Rabbi Indigo in seinem Chanukahpost.

Rachel Bloom hat 2013 das fantastische Chanukah-Album „Suck It, Christmas!!! (A Chanukah Album)“ produziert, welches auf diese Frage hervorragende Antworten gibt.

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Quelle: Homepage der Künstlerin

Neben drei Audiomitschnitten von unseren Treffen als Weisen von Zion („Elders of Zion Meeting“#1-#3) enthält es die hörenswerten Songs „What Would Hashem Do?“, „Foreskin Angels“, „Think About All the Dead Jews“ und „Chanukah Honey“.

Das Album von Rachel Bloom ist somit meine Empfehlung für die besinnlichen Tage!

Oy vey iz mir.

Familienalbum, Oy!

Im Gegensatz zu meinem geschätzten Mitverschwörer, Rabbi Indigo, brauchte ich einige Tage um das Weltgeschehen zu verdauen. Trump-Wahl und dann der Tod von Eliezer ben Nisan ha’Cohen z״l – ich konnte mich nach den tragischen Ereignissen nicht direkt zu Wort melden.

Bei der Trauerverarbeitung hat mir der Forward Artikel über Eliezers Whisky-Konsum im Zen-Tempel geholfen und die versöhnlichen Worte von unserem geschätzten Kollegen, dem Pin-up-Boy der Modernen Orthodoxie, Rabbiner Lord Sacks.

Nun ist das Shivesitzen vorbei und die Welt dreht sich weiter. Nächste Woche melde ich mich zurück mit verschwörerischen Beiträgen in gewohnt klamaukiger Manier. Nun aber erstmal: Shabbat Shalom.

Nachtrag: Hüttengaudi!

Allgemein, Oy!

Bei der folgenden Illustration handelt es sich um ein Ausmalbild. Also schnell ausdrucken und den lustigen Juden ausmalen. Die Weisen von Zion freuen sich über eure Einsendungen!

Die Weisen von Zion sind dankbar und stolz, dass unserer Aufforderung nachgegangen wurde. Wir freuen uns aber auch darüber, dass beim Ausmalen auf die Vielfalt des Judentums geachtet wurde – wer genau hinsieht findet unter den lustigen Juden sowohl Jews of Color, als auch Aschkenasim.

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