Neulich auf dem Friedhof

Allgemein

Letzte Nacht auf dem Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee eine Diskussion über die Frage, ob wir die zweite Person Plural auf dem Blog so viel verwenden sollten. Ging hoch her, sodass Rabbiner Weiß uns daran erinnern musste, etwas leiser zu argumentieren. Cholerische Ausfälle sind in Ordnung, wenn wir uns auf Friedhöfen in Halle oder Magdeburg befinden. In Berlin, zumal im Prenzlauer Berg ist das etwas anders. Kleine Kinder sind schlimmer als Wachhunde.

Nachtrag: Hüttengaudi!

Allgemein, Oy!

Bei der folgenden Illustration handelt es sich um ein Ausmalbild. Also schnell ausdrucken und den lustigen Juden ausmalen. Die Weisen von Zion freuen sich über eure Einsendungen!

Die Weisen von Zion sind dankbar und stolz, dass unserer Aufforderung nachgegangen wurde. Wir freuen uns aber auch darüber, dass beim Ausmalen auf die Vielfalt des Judentums geachtet wurde – wer genau hinsieht findet unter den lustigen Juden sowohl Jews of Color, als auch Aschkenasim.

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Österreicher und das Reh

Aus aller Welt, Klassiker, Wowschwitz

Folgendes Foto ist uns kürzlich zugespielt worden:

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Dieser bewegende Beweis für Hitlers Liebe zu Rehen erinnerte uns spontan an eine ganz andere Szene, die wir vor einer Weile von einem anderen Österreicher gesehen haben:

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(Quelle: Das Phantom-Kommando (Film))

Wir sind uns nicht ganz sicher, was wir aus dieser Überschneidung machen sollen. Bezieht sich beides auf einen österreichischen Archetyp des guten Försters? Ist Schwarzenegger die popkulturelle Verarbeitung von Hitler? Ist das Reh ein geschicktes Spiel mit dem Intertext durch Phantom-Kommando Drehbuchautor Steven E. de Souza, nicht zufällig auch der Verfasser so durchschlagender Klassiker wie Stirb Langsam 1 & 2, Beverly Hills Cop III und Street Fighter – Die entscheidende Schlacht? Wir werden mal unsere Leute drauf ansetzen.. Stay tuned!

Bitte teilen!

Allgemein

Als die Weisen von Zion müssen wir ja nicht unterstreichen, dass wir sehr alt und sehr weise sind. Wenig überraschend sollte außerdem sein, dass wir anonym bleiben müssen, sonst hat eine Geheimgesellschaft wie unsere keinen Sinn. Überraschender für den ungeübten Leser (oder die Leserin) dieses Blogs mag vielleicht sein, dass wir auch keine konsistente Haltung haben können. Denn unser Ziel ist nicht Konsistenz sondern Unruhe. Darum werden wir im Folgenden auch immer wieder so agieren, als hielten wir doch nicht alle Fäden der Macht fest in der Hand. Zum Beispiel so: Bitte teilt diesen Blog in euren sozialen Netzwerken!