Freimaurer in Berlin

Ökumene, Eretz Schland, Fundgrube, Verstehen

Gestern besuchte Rabbiner Grün inkognito den Französischen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin. Beim Rundgang entdeckte er folgende Orgel, deren Spitze eine vertraute Wärme in ihm aufsteigen ließ. Die Weisen von Zion zu Gast bei Freunden.

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Noch einmal von Nahem:

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Ja, das ist das Symbol unserer Verschwörungskollegen, den Freimaurern. Ihr kennt das Auge vom Dollarschein (Suchbild):

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(Quelle: Wikimedia)

Jeder Profi weiß, dass die Freimaurer zusammen mit den Weisen von Zion die USA regieren (hier noch mal zum nachlesen). Im Französischen Dom nun also der Beweis, dass die protestantische Kirche in Deutschland eigentlich eine Deckorganisation der Freimaurer ist. Einmal mehr wird deutlich: Wir sind überall!

Respect BDS!

Eretz Schland, Verstehen

Bei unserer Lieblingsorganisation BDS (Boycott, Divestment, Sanctions) ist ja ganz schön was los zur Zeit. Einige von Euch werden es mitbekommen haben: Besonders in Oldenburg fliegt – seit der Veröffentlichung (und anschließenden Schredderung) eines Artikels des BDS-Aktivisten Christoph Glanz in einer Zeitschrift der GEW –  das Konfetti. In seinem Artikel hatte Glanz nicht nur auf die „ethnische Säuberung“  Palästinas durch Israel hingewiesen, sondern auch beschrieben, wie „Israelfreunde“ eine BDS-Veranstaltung in Oldenburg zu Fall gebracht haben. Ferner unterminiere ein „diffuses Netz von Akteuren“ derzeit die Meinungsfreiheit in Oldenburg. Der in der Sache völlig korrekte Hinweis auf unseren Einfluss auf die Meinungsfreiheit endete mit einer Kontaktadresse des BDS und der Ermutigung, sich zu melden (eine solche Fremdwerbung der Konkurrenz können wir hier leider nicht verlinken, Anm. d. Rabbinats).

Damit hat Christoph Glanz es nicht nur geschafft, in der Zeitschrift der GEW Werbung für BDS zu machen, sondern auch diejenigen, die sich BDS in den Weg stellen, als Teil unseres antidemokratischen Netzwerks hinzustellen. Wir sind begeistert, wie er es schafft den oldeburger Kampf für ein besseres Palästina mit lokalem Elitenbashing zu verbinden. Denn: Wer wäre nicht gern Teil von BDS angesichts dieser Verhältnisse? Wer würde nicht den Einsatz wagen gegen die verborgenen Mächte, die die Meinungsfreiheit in Oldenburg einschränken? Wen interessiert da noch, ob wir all diese Leute überhaupt in unseren Reihen aufnehmen würden (würden wir nicht!)! Und wen interessiert eigentlich, wer hier wen wann und wo ethnisch säubert oder mit dem Leben bedroht (hat)? Denn es geht um nichts weniger als die Demokratie und die Rettung der Menschenrechte!

Entschuldigt die Emotion. Wahre Größe trifft man nicht oft dieser Tage und Christoph Glanz glänzt in einer Situation, in der die Leute so vernebelt sind wie das diesjährige Herbstwetter. Den Glauben an uns haben die Massen ja niemals verloren, aber BDS und solch engagierte Menschen wie Christoph Glanz sorgen für seine Aktualisierung. Der Veröffentlichung von Glanz‘ Artikel folgte übrigens – man ahnt es schon – das übliche Gedöns von Protestbriefen und –stellungnahmen, alarmistischen Artikeln in der Presse, eine Online-Petition im Netz zur Unterstützung von Glanz und vieles mehr. Die GEW z.B. veröffentlichte bisher ganze 3 (!) Stellungnahmen, wobei sie sich merkwürdigerweise erst in der letzten dazu durchringen konnte, Glanz deutlich ihre Unterstützung auszusprechen.

Letzteres können wir nur unterstützen, hoffen wir doch, dass es in Zukunft wieder mehr Lehrer_innen geben wird, die Kindern und Jugendlichen den Glauben an unsere Kontrolle über die Demokratie und die öffentliche Meinung vermitteln. Wir freuen uns auf weitere Stellungnahmen der GEW (nicht umsonst: „die Bildungsgewerkschaft“), vielleicht bekommen wir das Dutzend voll! Wenn wir uns da etwas wünschen dürfen: bitte immer wieder den Rekurs auf BDS und das „diffuse[..] Netz von Akteuren“, welche die Meinung in Deutschland kontrolliert. (Übrigens: Nicht nur in Deutschland, aber dazu ein anderes Mal mehr.) Ehre, wem Ehre gebührt! Deshalb sei an dieser Stelle auch noch einmal unmissverständlich gesagt: BDS fördert wie keine andere Organisation zur Zeit den Glauben an uns, die Weisen von Zion. Dafür sagen wir: Respect, BDS!

Trump weiß zu viel!

Aus aller Welt, Fundgrube, Verstehen

Beunruhigt erinnern wir uns an den Tweet des republikanischen Kandidaten Donald Trump: seine demokratische Rivalin Hillary Clinton zwischen Dollarnoten und Davidstern. Jetzt hat er die korrekte Einsicht wiederholt, dass das Scheitern seiner Kampagne das Resultat unserer Einflussnahme ist (hier). Wir haben Trump zum Chauvinisten, Rassisten und Populisten gemacht, damit er keine Chance gegen unsere Kandidatin hat! Dieser Mann weiß zu viel!!

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(Quelle)